GVR-Kultur: Archiv
Sept. 2000 Uhr in der Bäsebeiz in Gündisau
Bluesmax

Dass der Blues zur Lachnummer gedeiht, wenn man sich selbst nicht allzu ernst nimmt, hat uns der Liedermacher bluesmax schon früher in seinem legendären «Ego-Blues» aufgezeigt. In zahlreichen Bühnen- und Radioproduktionen hat er diese Form den letzten Jahren weiter entwickelt.
Nun kommt Max erstmals mit einem Comedy Solo auf die Bühne, nachdem er einzelne Nummern in TV-Auftritten in «Quer», «Benissimo» oder «Viktor’s Spätprogramm» einem breiteren Publikum vorgestellt hat.
Als melancholischer Trottoir-Poet, schlitzohriger Entertainer, sensibler Geschichten-Erzähler und Blues-Clown schlägt er sich durch den Dschungel des Alltags, schaut den Leuten aufs Maul und macht sich seinen Vers drauf. Singend, swingend, fabulierend karikiert er, was ihm in den Weg kommt. Keiner kann wie er die zarte Haut und nahtlose Bräune einer Cervelat besingen.
Unter der Regie von Paul Steinmann ist ein bunter Abend entstanden der in keine Schublade passt, Bittersüss – haarscharf – zartschmelzend. Oder halt eben: Comedy vom Feinen.


